Kortison und Erkältung

Das neue Jahr ist bei mir mit einer heftigen Erkältung gestartet. Auf meine Nachfrage im Krankenhaus, ob ich das Ausschleichen (Reduzieren) des Kortisons vielleicht aussetzen soll, wird mir erklärt, dass ich das Kortison eher schneller reduzieren soll. Das Medikament wirkt nämlich – Achtung, schlaues medizinisches Wort! – immunsystemsupprimierend (setzt die körpereigene Abwehr herunter). Ganz kann ich das Kortison nicht absetzen, da sonst meine Nebenniere geschädigt werden kann. Soweit ich das verstanden habe, würde eine kaputte Nebenniere meinen Blutzucker durcheinander bringen, meine Muskeln in Fettgewebe umwandeln sowie meine Knochen schwächen. Das brauche ich nun wirklich nicht auch noch

Also habe ich brav Antibiotika geschluckt (nachdem sich meine Nasennebenhöhlen auch noch entzündt hatten), das Kortison nicht um 5 sondern um 10mg heruntergesetzt und mich für eine Woche krankschreiben lassen (mache ich immer äußerst ungern!). Nach einer Woche war der Spuk vorbei. Juchee! Also habe ich mich insgesamt drei Wochen mit der Erkältung rumgequält. Das ist auch nicht länger als bei anderen. Oder?

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