Grattis Astrid Lindgren!

Heute wäre meine heißgeliebte Kinderbuchautorin 100 Jahre alt geworden. Wisst ihr eigentlich, dass sie als Astrid Anna Emilia Ericsson geboren wurde? Und Michel aus Lönneberg auf schwedisch Emil heißt? Aber noch wichtiger ist, dass Astrid Lindgren mich von der ersten bis zur letzten Seite jedes Buchs gefesselt hat. Sie hat mich in ihre Welt entführt und mir die Liebe zum Lesen und zu Schweden tief in mein Herz gepflanzt.

Wie bei Märchen üblich, stelle ich euch jetzt mal drei ihrer Geschichten vor. Empfehlenswert ist aber jede Fantasiereise mit Astrid Lindgren.

Die Brüder Löwenherz (schwedisch: Bröderna Lejonhjärta)
Der gelähmte und totkranke Karl Löwe (auch genannt Krümel) liebt seinen Bruder Jonatan über alles. Jonatan ist das, was Krümel nicht sein kann: beliebt, sportlich, hübsch und voller Leben. Dann passiert das Unfassbare: Die Wohnung der Löwes steht in hellen Flammen. Krümel ist eingeschlossen. Jonatan findet einen Weg zu ihm, springt mit Krümel aus dem Fenster. Krümel überlebt, aber sein Bruder, der ihn mit seinem Körper geschützt hat stirbt. Doch das Sterben ist nicht das Ende, sondern der Anfang dieser Geschichte, die wunderschön ist und doch zu Tränen rührt. Eher für ältere Kinder und Erwachsene zu empfehlen.

Ronja Räubertochter (schwedisch: Ronja Rövardotter)
In der Nacht als Ronja geboren wurde, spaltete ein Blitz die Räuberburg im Wald in zwei Teile. In der Mitte der Burg entsteht der „Höllenschlund“. Ronjas Papa Mattis ist der Räuberhäuptling und jagt jeden mit einem „Höllenfurz zum Donnerdrummel“, sagt jedenfalls Glatzen-Per. Mit Mama Lovis und den Räubern wächst die kleine Ronja auf. Als sie 10 Jahre alt wird, darf sie endlich allein durch die Wolfsklamm hinunter in den Wald und die Welt erkunden. Dabei trifft sie den Jungen Birk. Ronja findet heraus, dass er und die Borka-Räuber auf der anderen Seite des Höllenschlund in die Räuberburg eingezogen sind. Wenn das Mattis erfährt. Eine tolle Geschichte übers Kindsein sowie Leben und Leben lassen. Mit einem „Höllenfurz zum Donnerdrummel“ können sich bei mir heute noch viele scheren!

Mio, mein Mio (schwedisch: Mio, min Mio)
Bo Vilhelm Olsson (genannt Bosse) lebt in Stockholm und hat es nicht leicht im Leben. Er lebt bei Pflegeeltern, weil seine Mutter bei seiner Geburt gestorben ist. Sein Vater, so wird ihm gesagt, sei ein Rumtreiber. Bosse wünscht sich leidenschaftlich einen liebevollen Vater, so wie ihn sein Freund Benka hat. Eines seltsamen Tages bekommt er in einem Obstladen einen Apfel geschenkt, der zu Gold wird. Im Park findet Bosse später eine leere Flasche, aus der er den Korken zieht und so einen Geist befreit. Wie sich herausstellt, sucht der Geist Bosse. Er soll ihn zu seinem echten Vater, dem König des „Landes der Ferne“ bringen. Hier erlebt Bosse die Liebe eines Vater aber auch viele Abenteuer. Ein wirklich spannendes und manchmal trauriges Märchen.

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