Mein Gehirn und ich…

Im Moment habe ich die Aufmerksamkeitsspanne einer Fruchtfliege und das Kurzzeitgedächnis einer Alzheimerpatientin. Neuestes Beispiel: Das Tanzen begann gestern NICHT um 20.45 Uhr. Dank dieser meiner Annahme sind wir dann zehn Minuten zu spät gekommen. Geschlagen haben wir uns trotzdem sehr gut. Mein Goldstar-Abzeichen und die Tatsache, dass wir den Grundkurs vor zwei Jahren schon einmal gemacht haben, kommt uns jetzt doch zugute. Den Wiener Walzer haben wir nur so aus dem Hosenbein geschüttelt. Das Tanzen ist also wohl im Langzeitgedächnis verankert. Das stammt dann bei mir wohl von einem Elefanten.

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Neuentwickelte Therapie oder altes Hausmittel?

Gestern erzählte ich einer ehemaligen Mitpatientin, die im Vogtland wohnt, von meiner Therapie gegen die Anosmie. Die Herzensgute hat in der DDR als Pharmazieingenieurin (ähnlich einer Apothekerin im Westen) gearbeitet und war sehr erstaunt, dass mir die Injektion von Vitamin A mit einer Pipette in die Nase, während man den Kopf über die Bettkante hängen lässt, als neue Therapie verkauft wurde. Nach ihrer Auskunft wurde das bei den Menschen in der DDR schon mindestens vor 20 Jahren praktiziert. Hmmm, liebe Ärzte aus Dresden. Ist das jetzt eine bis jetzt nur an Ratten getestete brandneue Therapie oder doch ein altes Hausmittel?